Zervikale Blockierungen
Eine zervikale Blockierung ist – in der Sprache der manuellen Medizin – eine reversible Funktionsstörung eines oder mehrerer Wirbelsegmente der Halswirbelsäule.
Ein Gelenk der HWS (Facettengelenk) bewegt sich nicht mehr normal, die lokale Muskulatur geht in Schutzspannung, und es entsteht ein komplexer Schmerz- und Dysfunktionszustand.
Strukturell: Betroffen sind die kleinen Wirbelgelenke (Articulatio zygapophysialis) und die segmentnahe Muskulatur.
Mechanismus: Durch Fehlbewegung, ungünstige Haltung, ruckartige Last oder auch „banal“ im Schlaf kommt es zu einer Hypomobilität des Segments.
Neuromuskulär: Die Muskulatur rund um das Segment geht reflexhaft in einen tonischen Schutzmechanismus, der die Beweglichkeit weiter einschränkt.
Symptomatik:
lokaler Nackenschmerz
Bewegungseinschränkung (v. a. Rotation und Seitneigung)
myofasziale Hartspannstränge
teils Ausstrahlung in Schultergürtel, Arm oder Kopf
Klinisch: Schmerzprovokation bei segmentaler Palpation, deutliche hypomobile Bewegungsprüfung, oft differenzierbar von radikulären Symptomen (keine neurologischen Ausfälle).
Reversibilität: Das Entscheidende – die Störung ist funktionell und typischerweise durch manuelle Therapie oder Chirotherapie mobilisierbar.
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