Die Wirbelsäule

Die Wirbelsäule ist das zentrale Stützsystem unseres Körpers. Es wird bei nahezu allen Bewegungen des Körpers benötigt. Außerdem schützt es das Rückenmark, das die Signale unseres Gehirns zu allen Körperteilen weiterleitet.

Das Rückgrat setzt sich aus insgesamt 24 Wirbeln, dem Kreuz- und dem Steißbein zusammen. Zwischen den Wirbelkörpern befinden sich die Bandscheiben, die den Wirbeln als eine Art "Puffer" dienen, um starke Bewegungen abzufedern. Um Stabilität und Beweglichkeit der Wirbelsäule zu gewährleisten, ist die Wirbelsäule von zahlreichen Muskeln umgeben. In der Tiefe befindet sich die Rückenmuskulatur, die für die Körperhaltung verantwortlich ist. Die darüber liegenden Muskeln lenken die Bewegungen des Körpers.

Rückenschmerzen sind nach einer Erkältung der zweithäufigste Grund, warum Patienten einen Arzt aufzusuchen. Daher ist es besonders wichtig, sich gründlich mit Erkrankungen der Wirbelsäule auseinanderzusetzen.

Wir widmen uns im besonderen Maße der Diagnostik von Wirbelsäulenleiden, wie z. B. Bandscheibenerkrankungen, Verengungen des Spinalkanals, Instabilitäten, Wirbelbrüchen bei Traumen oder Osteoporose.

Entscheidend ist die gewissenhafte Auseinandersetzung für jeden Einzelfall mit dem vorliegenden Krankheitsbild. Eine intensive Diagnostik ist die wichtigste Vorraussetzung um ein vernünftiges und zielführendes Therapiekonzept entwickeln zu können. Die konservativen nicht-operativen Maßnahmen sollten zunächst ausgeschöpft werden, eine vorschnelle Entscheidung zu einer operativen Therapie ist nicht wünschenswert und heutzutage auch nicht mehr der Standard.

Es gibt einige wenige Symptomkomlexe, die eine operative Therapie indizieren, in den meisten Fällen allerdings, vor allem beim berühmten Bandscheibenvorfall kann ein gutes konservatives nicht operatives Therapiekonzept sehr gute Erfolge bringen.

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