Tennisellenbogen
Der Tennisellenbogen (Epicondylitis lateralis) ist eine Überlastungsreaktion der Sehnenansätze der Streckmuskulatur am äußeren Ellenbogen.
Ursache sind meist repetitive, kraftbetonte Bewegungen von Handgelenk und Unterarm – nicht zwingend Tennis.
Mikroskopisch kommt es weniger zu einer klassischen Entzündung, sondern eher zu degenerativen Veränderungen im Sehnengewebe.
Typisch sind lokale Druckschmerzen über dem lateralen Epicondylus und ausstrahlende Schmerzen beim Greifen oder beim Heben.
Provokationstests wie der Chair-Test oder Cozen-Test sind klinisch sehr hilfreich.
Bildgebung (v. a. hochauflösender Ultraschall) zeigt oft Tendinopathien, kleine Einrisse oder Hypervaskularisation.
Die Therapie startet konservativ: Entlastung, exzentrisches Training, Manualtherapie und gezielte Ergonomieanpassungen.
Unterstützend wirken Stoßwelle, Kinesio-/Unterarmbandagen oder temporäre NSAR.
Invasive Optionen umfassen PRP, peritendinöse Injektionen, ggf. auch minimalinvasive Denervations- oder Release-Verfahren, wenn Beschwerden chronifizieren.
Die Prognose ist insgesamt gut, aber die Genesung kann mehrere Wochen bis Monate dauern.
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